Was unangenehme Gefühle & bockige Kinder gemeinsam haben

Hallo liebe Feinfühlige, lieber Feinfühliger! 😊   

 

Kennst Du das Gefühl der Lethargie, d.h. dass Du einmal keinen Schwung oder Antrieb verspürst, etwas zu tun?

 Wir sind alle so gut konditioniert worden, dass wir meinen, unser Leben müsse nach bestimmten Richtlinien und auf eine bestimmte Art und Weise verlaufen.

Doch damit blockieren wir uns zeitweise selbst. Denn das Leben will weniger nach starren Regeln verlaufen (was es generell ja auch nicht macht), als angenommen und erfahren werden.

 

So wollen es auch unsere Gefühle. Wenn wir bereit sind, sie wahr- und anzunehmen, können wir dahinter eine Botschaft unserer Seele empfangen.

 

Das gilt auch für Lethargie. Mein erster Impuls dieser Tage war, sie weghaben zu wollen und überwinden zu müssen. Denn ich muss ja etwas tun und zielorientiert handeln.

 

Doch was hat mir diese Einstellung gebracht? Noch mehr Druck und Stress. Glücklicherweise bekam ich den Gedanken, sie einfach anzunehmen und tief durchzuatmen. Und siehe da: Frieden breitete sich in mir und vor allem in meinem Kopf aus. Auf einmal hatte ich wieder Zugang zu meinem Herzen  (er war durch die Kopflastigkeit zuvor blockiert gewesen) und ich fühlte mich er-leicht-ert sowie glücklich. Ja, ich darf so sein, wie ich bin!

Manchmal glaube ich, dass Gefühle wie Kinder sein können. Egal, welche sich gerade zeigen und unabhängig davon, wie sie sich „aufführen“, wollen sie alle nur eines: gesehen und geliebt werden. Ja, es ist einfacher, die artigen Sprösslinge und die angenehmen Gefühle zu bevorzugen und zu lieben, dennoch brauchen die ungeliebten noch mehr unsere Zuwendung.

 

Indem Du sowohl Deinen Kindern als auch Deinen Gefühlen Raum zum Sein schenkst und sie annimmst, können sie sich wandeln und Heilung kann geschehen. Ja, das kann manchmal schwierig und herausfordernd sein und sicher gelingt es nicht immer, vor allem, wenn es ein neuer Zugang ist, der sich erst in Dir festigen darf. Es lohnt sich aber, sich immer wieder daran zu erinnern, dass in der ANNAHME die HEILUNG liegt.

Widerstand führt nur dazu, dass Du mehr von dem, was Du ablehnst bekommst. Du hast immer die Wahl, wofür Du Dich entscheidest. Denn DU bist der Schöpfer DEINES Lebens, unabhängig davon ob es Dir bewusst ist oder nicht. Deine Schöpfungswerkzeuge sind vor allem Deine Gefühle und Deine Gedanken. Beides besteht, so wie alles im Universum (auch wir selbst), aus Energie. Je nachdem welche Energie Du mit welcher Intensität aussendest, wirst Du Entsprechendes anziehen.

 

Gott, die Urquelle, das Universum, der Kosmos (oder wie immer Du den Ursprung allen Lebens bezeichnen magst) wertet nicht. Er / sie reagiert nur auf das, was Du aussendest. Daher beginne Dir Deiner selbst immer bewusster zu werden und mehr darauf zu achten, was Du denkst und fühlst.

 

Unter diesem Blickwinkel magst Du vielleicht sagen, dass Du noch weniger schlechte Gefühle haben darfst, weil Du ja sonst noch mehr davon bekommst. Das mag von der Logik her stimmen. Doch grundsätzlich gibt es weder schlechte noch gute Gefühle. Alles ist Energie. Erst unser bewertendes Denken entscheidet, ob etwas dunkel oder hell ist. Hier auf Erden brauchen wir beides, denn ohne den Schatten könnten wir das Licht nicht erfahren.

 

Indem wir uns unserem eigenen Schatten widmen, also den ungeliebten Gefühlen und alten Wunden, können wir selbst durch die Er-lösung immer heller und heiler werden. Denn jedes unterdrückte, ungeliebte Gefühl hat eine Botschaft, eine Erkenntnis für uns.

 

Bist Du bereit, ein unangenehmes Gefühl, genauso wie (D)ein bockiges Kind:

 

♥ anzuschauen,

 

♥ anzunehmen (sein zu lassen, wie es ist) ,

 

♥ und ihm zu ver-geben = Liebe zu geben?

 

Dann wirst Du erleben, wie sich etwas positiv verändert und sowohl Du als auch Dein Kind daran wachsen.

Wenn Du Deinem Kind zeigst, dass Du es auch dann liebst, wenn es einmal nicht Deinen Vorstellungen entspricht (also Du sehr wohl zwischen seinem wertvollen Sein und seinem Verhalten, das Du nicht in Ordnung finden musst, unterscheidest), machst Du ihm ein wundervolles Geschenk. Es lernt, dass es auch unangenehme Gefühle ausdrücken darf (und nicht etwas unterdrücken muss, das sonst zu einem späteren Zeitpunkt wieder hochkommen kann) und geliebt wird. Gestärkt und voller Vertrauen ins Leben wird es auf seinem Weg weitergehen.

 

Probiere es am besten einfach selbst einmal aus, auch Deinen unangenehmen Gefühlen Raum zu lassen, sie anzunehmen und ihnen zu sagen, dass Du sie lieb´ hast (aber nur, wenn Du es wirklich meinst).

 

Dann beobachte, wie und was sich in Dir verändert. Ich wünsche Dir dabei wertvolle Erkenntnisse über Dich selbst!

 

Wenn auch Du Unterstützung brauchst, um energetische Blockaden zu lösen, stehe ich Dir sehr gerne im Rahmen meiner medialen Beratung für Feinfühlige zur Verfügung!

 

Aloha – Alles (ist) Liebe ♥

Sabine  

 

 

PS Aus dem EFT (Emotional Freedom Technique) gibt es zwei sehr gute Affirmationen, die mir oft weiterhelfen: „Obwohl ich mich so fühle, wie ich mich fühle, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.“ „Ich wähle, …. (Gefühle einsetzen) anzunehmen.“ oder „Ich wähle mich selbst so anzunehmen, wie ich bin.“