Was ein Baum und das Lernen gemeinsam haben

Hallo liebe Feinfühlige, lieber Feinfühliger! 😊  


Heute beginne ich gleich mit einem Geständnis: ich liebe es, zu lernen und strebe nach Erkenntnis.

 

 

Jetzt bin ich glücklicherweise in einem Alter, wo ich mir es gönnen kann, mich nur in jenen Bereichen weiterzubilden, die mich be-geist-ern und die ich liebe.

 

Das hat mir damals in meiner Huna-Ausbildung übrigens den Spitznamen „Lexikon“ eingebracht. 😊

 

Zu meiner Schul- und Studienzeit war das anders. Ja, ich war damals auch schon sehr gut im Lernen, aber manche Fächer interessierten mich nicht sonderlich – hm, eigentlich waren es doch mehrere …. Wie leicht der Wissenserwerb und mit wie viel Freude er eigentlich verbunden sein kann, das weiß ich erst heute. 

 

Nachdem ich Bäume ebenfalls sehr liebe und es ja einen „Baum der Erkenntnis“ (neben dem Baum des Lebens, der laut Buch Genesis der Bibel ebenfalls im Paradies Eden steht) gibt, liegt für mich nichts näher als ein gelungenes (schulisches) Lernen mit dem Wachstum und Leben eines Baumes zu vergleichen.

 

1. Alles ist schon im Samen angelegt

 

Genau wie der Same eines Apfelbaums alles in sich trägt, um später einmal ein Apfelbaum zu werden, bringt auch ein Baby bereits alles mit, was es später in seinem Leben brauchen wird. Damit meine ich seinen Seelenplan und die dazu gehörigen Be-gab-ungen und Talent.

 

Genauso wie aus einem Apfelbaum nie ein Birnbaum wird, wird aus einem künstlerisch talentierten Kind wohl kaum ein Professor für technisches Mathematik werden.

Je mehr ein Kind seinen Interessen folgen und seine Begabungen einsetzen kann, desto leichter wird ihm das Lernen fallen und desto glücklicher, erfüllter sowie erfolgreicher wird es sein.

 

2. Gute Wurzeln sind wichtig

 

Ein Baum kann nur wachsen, wenn er gut mit der Erde verwurzelt ist und sich seine Wurzeln Raum haben, sich auszudehnen. Durch sie nimmt er wichtige Nährstoffe und Wasser auf. Weiters steht er dadurch auch in Verbindung mit seinen Artgenossen und anderen Pflanzen.

Ein Sprichwort aus Indien rät, „Solange die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie alter geworden sind, gib´ ihnen Flügel.“

 

Für mich bedeuten die Wurzeln sowie die damit zusammenhängende energetische Erdung, das bewusste Ankommen auf unserem wunderschönen Planeten und die bewusste Verbindung mit Mutter Erde. Darüberhinausgehend verstehe ich darunter auch förderliche Glaubenssätze, wie z.B. „Ich bin hier auf Erden und in meiner Familie willkommen.“, „Das Leben ist FÜR mich.“, „Ich bin gut so, wie ich bin.“

 

Das Lernen klappt umso leichter, je positivere das Selbstbild des Kindes ist. Hört es jedoch ständig negative Kommentare über sich und / oder zu seinen Leistungen, wird sein Selbstwert (dessen Fundament sich vor allem bis zum 6. Lebensjahr bildet) negativ geprägt und es wird sich in der Folge sowohl weniger zutrauen als auch beim schulischen Lernen schwerer tun.

 

Unabhängig davon übernimmt der Nachwuchs auch die unbewussten Glaubenssätze seiner Familie und seinem Umfeld. Hat ein Elternteil beispielsweise eine Vorliebe für Bücher und liest gerne, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Kind dieses Verhalten übernimmt. Bestehen beim Vater oder der Mutter noch unverarbeitete Gefühle gegenüber der Schule (= “Steine“ = übernommene Lasten), können diese unbewusst von der Tochter oder vom Sohn übernommen werden und durch sie / ihn noch einmal ans Tageslicht kommen.

 

3. Beschaffenheit des Bodens bzw. des Umfeldes

 

Logischerweise wird ein Baum umso besser wachsen, je besser die Erde ist, in die er gepflanzt wird und je besser die Standortbedingungen (Sonne, Schatten, Lage, usw.) zu seiner Baumart passen.

 

Bei einem Kind ist es ähnlich. Wächst es in einem liebevollen Umfeld auf, in dem es sowohl gesunde als auch geistige Nahrung bekommt, entwickelt es Vertrauen in sich, in das Leben und damit ein gesundes Selbstwertgefühl. Es wird sich etwas zutrauen, kaum Angst vor Fehlern haben und bereit sein, Erfahrungen zu machen und (daraus) zu lernen.

4. Sonnenlicht

 

Sowohl der Baum als auch der Mensch ist ein Bindeglied zwischen Erde und Himmel und braucht das Sonnenlicht für sein Wachstum.

 

Auf das Lernen bezogen, betrachte ich die Sonne als Symbol für die Stärken des Kindes. Daher mache ich auch liebend gerne diese bestärkende Sonnenstrahlübung mit ihm. Einfach eine Sonne zeichnen, in den Kreis schreiben „Ich bin gut in …“ / „Ich kann gut ..“ und dann Strahlen machen. In den Abstand der Strahlen schreibt das Kind, worin es gut ist bzw. was es gut kann.

Genau wie bei dem Sprichwort „Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich“, haben wir die Wahl, uns auf Stärken oder Schwächen zu konzentrieren.

 

5. Das äußere Erscheinungsbild und Verhalten

 

Passen die äußeren und inneren Einflüsse, wird der Baum relativ gerade wachsen und einen starken Stamm sowie gute Wurzeln haben. Kommt Wind auf, wird er einen guten Halt haben und flexibel mitschwingen können, sodass ihm nichts geschieht.

 

Fühlt sich ein Kind geborgen, beschützt und getragen, wird es widerstandsfähig sein und auch mit Niederschlägen leichter umgehen können.

 

Erfährt es außerdem, dass sein Selbstwert n i c h t an die Schulleistungen gekoppeltÄngste entwickeln. Es sieht Fehler dann als Erfahrungen, die ge-fehl-t haben und die einfach einer Korrektur (keiner Bestrafung!) benötigen.

 

6. Wachstum

 

Ist der Baum gut verwurzelt und bekommt er sowohl Wasser als auch Sonnenlicht, wird er gut wachsen und Zweige sowie Blätter bilden.

Bekommt ein Kind gute Wurzeln, viel Liebe, Aufmerksamkeit, Zuwendung, gute Nahrung in allen Bereichen (Körper, Geist, Seele) und Vertrauen geschenkt, wird es automatisch sehr gut wachsen. Man braucht es dazu nicht zu ziehen (das würde auch gar nichts bringen). Das heißt, je mehr man dem Leben und der einzigartigen, nicht vergleichbaren Ent-wicklung des jungen Menschens vertraut und ihn im seinen Sein unterstützt, desto prächtiger wird er sich ent-falten und natürlich auch lernen.

 

7. Das Ergebnis: die Früchte

 

Sowohl die Äpfel des Apfelbaumes als auch die Schulnoten des Schulkindes sind das Resultat der vorangegangenen Prozesse.

 

Passt alles und wird der Wachstumsprozess optimal unterstützt, wird der Baum mit Fülle und das Kind mit guten Leistungen gesegnet sein. Um als Lernender gute Ergebnisse erzielen zu können, bedarf es also mehr, als „einfach nur mehr / besser zu lernen“!

Da die Basis für ein erfolgreiches (schulisches) Lernen folglich im INNEN liegt, setze ich genau hier mit meiner energetischen Lernbegleitung (Aufbau / Stärkung eines positiven Selbstbildes, Bewusstmachung und Nutzung der inneren Kraftquellen, usw.) an.

 

Wenn es Deinem Kind also schwerfällt, zu lernen (Lern-, Schulängste, Stress, Druck, energetische Blockaden, usw.), stehe ich euch gerne im Rahmen meiner energetischen Lernbegleitung zur Verfügung.

 

Aloha – Alles (ist) Liebe ♥

 

Sabine